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guide: alles was man über richtigen sonnenschutz wissen sollte

guide: alles was man über richtigen sonnenschutz wissen sollte

10 Dinge, die ihr über Sonnenschutz und Sonnencremes wissen solltest

 
Wie lange ist Sonnenschutz haltbar? Und welcher LSF ist der Richtige für mich? Fragen über Fragen.
Der richtige Sonnenschutz ist wichtig, um sich vor Sonnenschäden, wie Pigmentstörungen oder Sonnenbrand zu schützen. Aber auch vor UV-Strahlen, die sogar für Hautkrebs verantwortlich sein können. Damit ihr die wunderbare Sonne im Sommer unbeschwert genießen könnt, kommen hier ein paar Hard Facts für euch rund um das Thema Sonnenschutz.

Ab wann braucht man eigentlich Sonnencreme?

 
Oft macht man das nach eigenem Empfinden und auch dann erst wenn die Sonne sich voll zeigt. Doch meist benötigt man sogar schon einen Sonnenschutz, wenn es wolkig ist. Um heraus zu finden, wann ihr am besten Sonnencreme auftragen solltet, habe ich einen Tipp für euch.
Wie oft benutzt ihr eure Wetter-App am Handy? Wahrscheinlich sehr oft. Wusstet ihr, dass die Wetter-App euch auch den UV-Index anzeigt?
Der UV-Index zeigt uns genau an, ab wann wir Sonnenschutz benötigen. Ab einem mittleren UV-Index ab 3 empfiehlt es sich einzucremen!
 

Grafik via debgroup

Was genau sagt der Lichtschutzfaktor aus?

 
Die Zahl, die neben dem LSF steht zeigt, um wie viel Zeit die Eigenschutzzeit der Haut durch die Creme verlängert wird. Die Eigenschutzzeit liegt zwischen 10 Minuten für sehr helle und 90 Minuten für sehr dunkle Hauttypen.
Die ungefähre Formel lautet: Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = die maximal mögliche Zeit, sich in der Sonne ohne Sonnenbrand aufzuhalten.

Welcher Lichtschutzfaktor ist nötig?

 
Dies unterscheidet sich von Hauttyp zu Hauttyp. Jeder hat eine andere Hautfarbe und braucht somit einen anderen Schutz. Folgende Tabelle gibt hier ein bisschen Hilfestellung
 
Hauttyp 1: Keltischer Typ – sehr hell, wird nicht braun, Sonnenbrand sehr oft, Eigenschutz <10 Minuten = LSF ab 25
Hauttyp 2: Nordischer Typ – hell, langsam bzw. minimal braun, Sonnenbrand häufig, Eigenschutz 10-20 Minuten = LSF ab 20
Hauttyp 3: Mischtyp – mittlere Hautfarbe, langsam, fortschreitende Bräune, manchmal Sonnenbrand, Eigenschutz 20-30 Minuten = LSF ab 15
Hauttyp 4: Mediterraner Typ – bräunlich und oliv, schnelle Bräune, selten Sonnenbrand, Eigenschutz >30 Minuten = LSF 15
Hauttyp 5: Dunkler Typ – hellbraun und dunkel, schnelle Bräune, kaum Sonnenbrand, Eigenschutz >90 Minuten = LSF 6-10
Hauttyp 6: Sehr dunkler Typ – dunkelbraun, sehr schnelle Bräune, nie Sonnenbrand, Eigenschutz >90 Minuten = LSF 6

 
Ein höherer Lichtschutzfaktor ist natürlich immer zu empfehlen.

Wan sollte man nachcremen?

 
Durch Hauttyp und LSF könnt ihr jetzt nun errechnen, wie lang die Sonnencreme eigentlich hält. Aber aufgepasst, solltet ihr schwitzen, ins Wasser gehen, dann minimiert das natürlich den Schutz. So empfiehlt es sich alle 2 Stunden nach zu cremen, um den Schutz aufrecht zu erhalten.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen mineralischem und chemischem Sonnenschutz?

 
Mineralischer LSF ist gut geeignet für empfindliche Hauttypen, die zu Rötungen oder Sonnenallergie neigen. Er besteht aus natürlichen, weißen Farbpigmenten, zum Beispiel aus Zink und der Schutz wirkt sofort nach dem Auftrag. Ein kleiner Nachteil ist, dass er einen feinen weißen Schleier auf der Haut hinterlässt, was nicht wirklich schön aussieht.
Chemischer LSF lässt sich zwar super easy auftragen, ist auf der Haut auch nicht mehr sichtbar, löst allerdings bei einigen Allergien aus.
Nach dem Auftragen braucht er etwa 20-30 Minuten, bis er wirkt.

Sind Sonnencremes aus der Naturkosmetik genau so gut, wie herkömmliche?

 
Ja, auf jeden Fall. Meist enthalten sie mineralische Filter, aber auch oft pflanzliche Öle und Wirkstoffe, was Leute mit sensibler Haut wiederum nicht so gut vertragen. Für Leute, die keine sensible Haut haben, sind Bio-Sonnencremes eine tolle, natürliche Alternative.

Müssen Kopfhaut und Haar auch geschützt werden?

 
Es macht auf jeden Fall Sinn. Wer beim Sonnen nicht die ganze Zeit einen Hut trägt, kann sich super schnell einen Sonnenbrand auf der Kopfhaut holen. Außerdem sind UV-strahlen, Chlor und Salzwasser auch nicht wirklich gut für die Haare. Es gibt aber spezielle Haar-Sprays, die die Kopfhaut und Haare im Sommer schützen können. Unten findet ihr mein Lieblingsspray, dass die Haare super schützt und geschmeidig macht.

Auf welche Stellen sollte man beim eincremen besonders beachten?

 
Die sogenannten „Sonnenterassen“, das sind die Partien, auf die die Sonne zuerst trifft: Das Gesicht, die Schultern, die Fußrücken, das Dekolleté und die Handrücken (die werden besonders gerne vergessen).

Wie lange sind Sonnenschutzprodukte haltbar?

 
Ungeöffnet sind Sonnenschutzprodukte mindestens 30 Monate haltbar. Geöffnete Produkte halten maximal 12 Monate. Also sollten die Sonnenschutzmittel vom letzten Sommerurlaub auf jeden Fall durch neue ausgetauscht werden. Dann seid ihr jedenfalls auf der sicheren Seite.

Hält wasserfeste Sonnencreme auch noch nach dem Schwimmen?

 
Jein. Ein Sonnenschutzmittel darf sich wasserfest nennen, wenn nach dem Schwimmen noch die Hälfte des Schutzes auf der Haut ist. Trotzdem macht es Sinn, sich nach dem Schwimmen nochmal einzucremen.

Hier noch eine kleine Auswahl guter Sonnencremes

 
Die perfekte (mineralische) Gesichts-Sonnencreme für jeden Tag – hier lang
Die Sonnencreme, die die Bräune intensiviert – hier lang
Die Sonnencreme, die auch gut zur Umwelt ist – hier lang
Der perfekte Schutz für das Haar – hier lang
 

weitere Produkte, die ich immer gerne benutze

 

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