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meine 7 persönlichen tipps für mehr nachhaltigkeit im alltag

meine 7 persönlichen tipps für mehr nachhaltigkeit im alltag

Meine persönlichen Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

 

Ihr kennt es sicher: aktuell hört man von allen Seiten „Nachhaltigkeit hier und da“. Nachhaltig einkaufen, nachhaltig leben, sich nachhaltig verhalten, nachhaltig essen… aber wie kann man denn diese Nachhaltigkeit eigentlich in seinen Alltag integrieren? Wie kann man es schaffen, nachhaltig zu handeln, ohne dabei seine ganzen Gewohnheiten komplett über Bord schmeißen zu müssen? Es reichen meistens schon kleine Sachen. Es sind nämlich oft nur Rädchen und kleine Schrauben an denen man drehen kann, um in seinem normalen Alltag ein bisschen Nachhaltigkeit einzubauen. Daher verrate ich euch meine persönlichen Tipps, wie ihr im Alltag nachhaltiger sein könnt und somit auch etwas Gutes tut 🙂

Tipp 1: Keine Plastiktüten

Die größten Sündenböcke, wenn’s ums Thema Nachhaltigkeit geht, sind eindeutig Plastiktüten. Sie sind quasi schon fast ein Zeichen für unsere heutige Wegwerfgesellschaft. Immer mehr Plastiktüten wandern über die Ladentheke und landen schließlich bei uns im Müll, wo sie leider im weiteren Kreislauf nur schwer verwertbar sind. Deswegen sind sie mitunter ein großer Faktor, der zur Umweltverschmutzung und Müllüberflutung der Meere beitragen. Vor allem die kleinen, sogenannten „Hemdchentüten“, die in der Obst- und Gemüseabteilung hängen sind absolut schlecht für die Umwelt und nicht nachhaltig. Daher mein Tipp: Finger weg! Je weniger Plastiktüten ihr beim Einkaufen oder Shoppen nutzt, desto besser. Eine ganz tolle Variante sind wiederverwendbare Taschen, Jute- und Baumwollbeutel oder Strohtaschen, denn die sind nachhaltig und ihr könnt sie so oft wiederverwenden bis sie das zeitliche segnen. Davon abgesehen, sehen die Teile doch auch viel stylischer aus, oder was meint ihr? 🙂

Tipp 2: Wiederverwendbare Becher

Der tägliche Coffee To Go ist nicht nur ein treuer Begleiter, leider ist er auch oftmals eine echte Umweltsünde. Denn gerade beim Thema Nachhaltigkeit, ist der Becher, den man unter Umständen fast täglich beim Bäcker auf dem Weg zur Arbeit holt, eine klare Niete. Hier kommt mein zweiter Tipp ins Spiel: Wiederverwendbare Becher. Inzwischen ist es auch bei den Cafés und Bäckereien durchaus gern gesehen, wenn man seinen eigenen Becher mitbringt, um dort den Kaffee einfüllen zu lassen. Von daher ist dieser Tipp glaube ich sogar total einfach umzusetzen und ihr habt euren täglichen Begleiter, der euch immer einen schönen, warmen Kaffee bereithält. Auch hier kann ich ganz klar sagen: damit wählt ihr nicht nur die nachhaltigere, sondern auf jeden Fall auch die schönere Variante. Und gleichzeitig müsst ihr beim Kaffeegenuss kein schlechtes Gewissen haben, dass ihr den blöden Becher wieder wegwerfen müsst.

Tipp 3: Glas- oder Edelstahlstrohhalme

Ja, so manches Getränk schmeckt einfach besser, wenn man es genüsslich durch einen Strohhalm schlürfen kann. Aber hier versteckt sich schon die nächste Falle: der Strohhalm. Aus Plastik ist dieser gar kein Umweltfreund und schon gar nicht nachhaltig. Und mal ehrlich: eigentlich ist so ein Trinkhalm auch total unnötig. Deswegen kann man hier super nachhaltig handeln und für die seltenen Gelegenheiten, wenn man einen Trinkhalm braucht, den Plastikhalm gegen einen aus Glas oder Edelstahl ersetzen. Da habt ihr dann auch länger was davon, denn ihr könnt sie einfach abwaschen und wiederverwenden. Und abgesehen davon, pimpen sie euer Getränk super auf, da schmeckt es doch gleich noch besser, oder? 😉

Tipp 4: Recyceln

Produkte zu recyceln ist keine Idee von Umweltschützern, sondern tatsächlich so alt wie die Menschheit. Die Menschen haben schon immer recycelt, aus alten Abfallprodukten Neues erschaffen und somit unnötigen Müll vermieden. Und dies scheinbar sehr erfolgreich, denn bis heute hält die Methode an, aus alten Dingen neues zu machen. Deswegen ist es auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit auch wichtig, diese Kleinigkeiten zu beachten. Das fängt schon damit an, den Müll richtig zu trennen, Pappmüll auszusortieren, Glasflaschen wegzubringen und Plastikflaschen in den Pfandautomaten zu stecken. Denn all diese Kleinigkeiten sind sozusagen Recycling-Methoden. Bevor ihr eure Möbel oder Kleidung wegwerft, überlegt, ob ihr sie nicht verkaufen wollt. Viele Städte und Gemeinden bieten dafür die sogenannten Wertstoffhöfe an, auf denen diese Sachen getrennt werden. Hier könnt ihr auch alte Möbel und Kleidungsstücke hinbringen, sodass sie weiterverkauft oder verschenkt werden können. Damit tut ihr nicht nur anderen Menschen etwas Gutes, sondern ihr handelt auch super nachhaltig und vermeidet unnötigen Müll.

Tipp 5: Support your local markets

Die Woche ist geschafft, wäre da nicht noch dieser blöde Wocheneinkauf, den man seit Tagen vor sich herschiebt. Ja, auch ich kenne das und drücke mich meistens davor. Aber um auch dahingehend mehr Nachhaltigkeit in euren Alltag einzubauen, könnt ihr statt in ein Lebensmittelgeschäft auf den Wochenmarkt oder in einen lokalen, kleinen Obst- oder Gemüseladen gehen. Ich kann euch versichern: Das Einkaufen macht hier super viel Spaß. Die Produkte sind meistens total frisch, nicht verpackt und ihr unterstützt so auch noch die kleinen Händler. Denn bei denen zählt Qualität statt Quantität und das merkt man auch. So wird das Einkaufen vom lästigen Punkt auf der To-do-Liste zu einem richtigen Erlebnis. Klar, dass man nicht immer Zeit dafür hat, ist logisch, aber es reicht ja auch schon, wenn man ab und zu die lokalen Märkte und Händler unterstützt und dort einkauft. Ihr werdet nicht enttäuscht sein, versprochen! 😉

Tipp 6: Rad statt Auto

Es ist meistens leichter gesagt, als getan, da wir uns bereits so sehr an unsere Mobilität gewöhnt haben. Gerade diese Bequemlichkeit, die das Auto bietet, wenn es mal regnet, kalt ist oder sogar schneit, ist natürlich nicht zu ersetzen. Vom Auto auf das Rad umsteigen? Meistens leichter gesagt als getan. Aber gerade in großen Städten wie beispielsweise München durchaus sinnvoll, da man hier mit dem Auto fast doppelt so lange für eine Strecke braucht, wie mit dem Rad, was vor allem in der Innenstadt total ärgerlich ist. Solltet ihr aber an abgelegeneren Orten leben, wo ihr ohne euer Auto aufgeschmissen wärt, könnt ihr ja trotzdem vielleicht den Weg zum Supermarkt, zur Freundin oder zum Sport nutzen, um das Rad mal wieder auszupacken und zu entstauben ;). Gerade kurze Wege eignen sich super, um das Auto mal stehen zu lassen und vor allem im Frühling und Sommer, wenn die Sonne scheint und die Luft gut riecht, fällt es einem doch leicht aufs Radl zu springen. An kalten Tagen, bei Regen oder Schnee ist das Auto natürlich nach wie vor auch meine Nummer 1. Aber wie gesagt, auch wenn man an den kleinen Schräubchen dreht, kann man etwas bewirken.

Tipp 7: Unverpackte Lebensmittel

Auf Verpackungsmaterialien zu verzichten ist nicht einfach. Gerade bei Lebensmitteln, wie zum Beispiel Fleisch, muss eine Verpackung zwingend sein. Aber trotzdem beweisen die Unverpackt-Läden immer öfter, dass es auch ohne geht. Denn ein verpackungsfreier Supermarkt versucht gänzlich auf Verpackungen aller Art zu verzichten. Sie bieten ihre Waren sozusagen „offen“ an. Vor allem bei Produkten wie Nudeln, Reis, Waschpulver, Süßigkeiten oder Kaffee ist diese Idee eine super Möglichkeit, um auf unnötigen Plastikmüll zu verzichten. Auch im herkömmlichen Supermarkt habt ihr meistens die Wahl: Nehme ich eine einzelne Paprika oder den in Plastik verpackten 3er Mix? Wenn ihr vermehrt darauf achtet, unverpackte Lebensmittel zu kaufen, werdet ihr schnell merken, wie viel Müll ihr dadurch einspart. Gerade auch bei den lokalen Märkten werden nur unverpackte Lebensmittel und offenes Obst und Gemüse angeboten. So schlagt ihr gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Ihr unterstützt den local market eurer Wahl und vermeidet gleichzeitig unnötigen Verpackungsmüll. Whoop Whoop!

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